Gemeinschaftspraxis
Dr. Hans Gruber

 

 

 

 

 

Innere Medizin

2. Januar 2014: Vor genau 35 Jahren wurde die Praxis mit damals vier ambulanten Dialyseplätzen als erste ihrer Art in Niederbayern durch Dr. Jürgen Wiese gegründet. Dialysepatienten gab es in der ganzen Bundesrepublik zu der Zeit etwa 9.000, die zumeist in Krankenhäusern behandelt wurden. Der technisch neueste Stand, den die Praxis anbot, war zentrale Wasseraufbereitung mit Vorenthärtung und Gegenosmose, druckgesteuerte Dialysegeräte, Verwendung von Acetat als Pufferlösung und von Dialysatoren aus mit Ethylenoxid sterilisiertem Cuprophan. Es gab kein Erythropoietin und häufige Bluttransfusionen waren an der Tagesordnung, obwohl sie meist erst bei Hb-Werten um 6 g/dl durchgeführt wurden. Übelkeit und Kreislaufreaktionen an der Dialyse waren keine Seltenheit. Das durchschnittliche Alter bei Dialysebeginn lag bei 42 Jahren.

Heute arbeitet die mittlerweile fünfte Dialysegerätegeneration, bei der volumengesteuerte Bicarbonatdialyse mit Ultrafiltrations- und Natriumprofilen ebenso Standard ist wie post- oder predilution Hämodiafiltration, steriles, sog. ultrapures Dialysat und Online-Clearance Monitoring. Etwa 85% aller Dialysen werden als high efficiency Online-Hämdodiafiltrationen mit Substituatmengen größer 15 l durchgeführt. Die Patienten sind heute bei Dialysebeginn im Durchschnitt knapp 70 Jahre, über 50% haben aufgrund relevanter Begleiterkrankungen ein hohes Komorbiditätsrisiko.

Die Ausgaben der GKV für Dialyse sind relativ zu den Gesamtausgaben seit Jahrzehnten nicht gestiegen. Dennoch hat man den Dialysezentren eine massive Absenkung der Sachkostenerstattungen verordnet, deren Ausgestaltung mit mengenabhängiger Staffelung für unser Zentrum besonders bedrohlich zu werden verspricht. Eine dringend notwendige Erweiterung der Dialysekapazitäten in unserem Zentrum mussten wir streichen, da zusätzliche Dialysen in der gleichen Betriebsstätte nicht annähernd kostendeckend durchführbar sind. Den aktuell steigenden Bedarf an Dialyseplätzen zu decken, ist unter diesen Umständen eine große Herausforderung. Ob sie sich mit den bisherigen Strukturen bewältigen lässt, wird sich zeigen.

IngridDrGruber12. Januar 2014: Unsere leitende Krankenschwester Ingrid Selbeck ist seit Gründung der Dialyse ununterbrochen 35 Jahre bei uns.
Sie war und ist sehr maßgeblich am Erfolg unserer Praxis beteiligt.

Mit ruhiger Freundlichkeit sorgt sie sowohl für eine nicht nachlassende Genauigkeit bei der Arbeit als auch für eine gute Stimmung im Team und eine Arbeitsatmosphäre, bei der sich alle wohlfühlen können, um den Patienten eine möglichst angenehme Umgebung zu bereiten. Immer genau, aber stets gelassen. So soll es weitergehen!

Silvia30Auch Silvia Meier, unsere leitende Arzthelferin, ist seit Beginn ihrer Ausbildung und Gründung der Praxis vor 35 Jahren dabei.

Niemand hat sie je die Geduld verlieren sehen, was man bei der doch manchmal aufkommenden Multitasking-Betriebsamkeit nicht genug bewundern kann. Den ganzen Betrieb scheint sie immer mit selbstverständlicher, gelassener Freundlichkeit im Griff zu haben und wir können uns jeden Tag drauf freuen, sie bei der Arbeit zu sehen. Dass es vielen Patienten genauso geht, hat man uns schon oft bestätigt. Auf noch viele Jahre!

IngridDrGruber21.4.2014: Gine Forstmaier ist 25 Jahre in unserer Praxis. Es war, ist und bleibt hoffentlich noch lange schön, mit ihr zu arbeiten und wir freuen uns sehr über dieses Jubiläum. Wir bedanken uns und wünschen Gine weiterhin beruflich und auch privat ganz herzlich alles Gute.

IngridDrGruber31.7.2014: Toni Eibl ist 25 Jahre bei uns und darüber freuen wir uns sehr. Wir haben ihn ja doppelt: als Krankenpfleger und als unsere wichtigste Stütze in allen handwerklichen und technischen Angelegenheiten.

Hoffentlich geht das noch etliche Jahre so weiter, bis ihn doch einmal der Ruhestand lockt. Toni, vielen Dank und alles Gute!

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